• Ein Dach­ver­band von 47 Migran­ten­or­ga­ni­sa­tio­nen (Stand:20.10.2015)
  • Mit ver­schie­de­nen Migra­ti­ons­hin­ter­grün­den  — tür­kisch, kur­disch, sier­releo­nisch, per­sisch, rus­sisch, zaz­akisch, kame­ru­nisch, nige­ria­nisch, grie­chisch, tami­lisch etc.
  • Grün­dung Anfang Mai 2008 durch Ver­tre­te­rIn­nen von Migran­ten­selbst­or­ga­ni­sa­tio­nen (MSO) aus unter­schied­li­chen Kul­tur­krei­sen gegrün­det
  • Ein regio­na­ler als auch über­re­gio­na­ler  Zusam­men­schluß — vor­bild­lich, inter­kul­tu­rell

Bün­de­lung von Res­sour­cen und Kom­pe­ten­zen

Die Kom­pe­ten­zen las­sen sich über­tra­gen und meh­ren, das Ange­bot erwei­tert sich, die Arbeit wird viel­fäl­ti­ger, inter­es­san­ter und all­um­fas­sen­der.

Aus­schlag­ge­bend für einen sol­chen Zusam­men­schluss sind vor allem jedoch zwei Vor­tei­le:

  • Durch gemein­sa­me Pro­jek­te arbei­ten Men­schen mit unter­schied­li­chem kul­tu­rel­lem Back­ground zusam­men. So wer­den nicht nur die Tole­ranz und das akti­ve Zusam­men­le­ben der MSO Mit­glie­der geför­dert und gestal­tet, son­dern dar­über hin­aus auch ihre Poten­tia­le und Chan­cen auf allen gesell­schaft­li­chen Ebe­nen gebün­delt und genutzt. Davon pro­fi­tie­ren sowohl Men­schen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund als auch Men­schen mit deut­scher Her­kunft in Dort­mund.
  • Durch den Zusam­men­schluss der MSO­en tritt der Ver­bund VMDO e.V. als eine wirk­lich mul­ti­kul­tu­rel­le, in meh­re­ren Berei­chen kom­pe­ten­te und mit­glie­der­star­ke Orga­ni­sa­ti­on auf, die für eine gemein­sa­me Sache wirbt und sich auch in der kom­mu­na­len Inte­gra­ti­ons­po­li­tik ein Gehör ver­schaf­fen kann.

Zie­le des Ver­bun­des

  • die Arbeit von ange­schlos­se­nen Migran­ten­or­ga­ni­sa­tio­nen för­dern und pro­fes­sio­na­li­sie­ren
  • die Migran­tIn­nen über vor­han­de­ne sozi­al-kul­tu­rel­le und arbeits­markt­li­che Ange­bo­te  infor­mie­ren und auch
    sol­che Pro­jek­te sowie Maß­nah­men ent­wi­ckeln und durch­füh­ren
  • das inter­kul­tu­rel­le Zusam­men­le­ben in Dort­mund aktiv mit­zu­ge­stal­ten
  • Tole­ranz auf allen Gebie­ten der Kul­tur und der Völ­ker­ver­stän­di­gung zu för­dern
  • Hand­lungs­an­sät­ze und Maß­nah­men zu ent­wi­ckeln und zu för­dern, die zur Ver­bes­se­rung der schu­li­schen Situa­ti­on von Jugend­li­chen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund füh­ren
  • die Zusam­men­ar­beit mit Schu­len, Jugend­ein­rich­tun­gen, gewerk­schaft­li­chen Ein­rich­tun­gen, Wohl­fahrts­ver­bän­den, Kam­mern, und den zustän­di­gen kom­mu­na­len Insti­tu­tio­nen sowie mit ande­ren Migran­ten­selbst­or­ga­ni­sa­tio­nen vor­an­zu­trei­ben
  • der Ansprech­part­ner zwi­schen der Mehr­heits­ge­sell­schaft, den kom­mu­na­len Akteure/innen und den Migran­tIn­nen zu sein und
  • die indi­vi­du­el­le und kol­lek­ti­ve Hand­lungs­fä­hig­keit (empower­ment) der Mit­glie­de­rIn­nen zu stär­ken