• Ein Dachverband von 38 Migrantenorganisationen (Stand: 23.09.2015)
  • Mit verschiedenen Migrationshintergründen  – türkisch, kurdisch, sierreleonisch, persisch, russisch, zazakisch, kamerunisch, nigerianisch, griechisch, tamilisch etc.
  • Gründung Anfang Mai 2008 durch VertreterInnen von Migrantenselbstorganisationen (MSO) aus unterschiedlichen Kulturkreisen gegründet
  • Ein regionaler als auch überregionaler  Zusammenschluß – vorbildlicher, interkultureller

Bündelung von Ressourcen und Kompetenzen

Die Kompetenzen lassen sich übertragen und mehren, das Angebot erweitert sich, die Arbeit wird vielfältiger, interessanter und allumfassender.

Ausschlaggebend für einen solchen Zusammenschluss sind vor allem jedoch zwei Vorteile:

  • Durch gemeinsame Projekte arbeiten Menschen mit unterschiedlichem kulturellem Background zusammen. So werden nicht nur die Toleranz und das aktive Zusammenleben der MSO Mitglieder gefördert und gestaltet, sondern darüber hinaus auch ihre Potentiale und Chancen auf allen gesellschaftlichen Ebenen gebündelt und genutzt. Davon profitieren sowohl Menschen mit Migrationshintergrund als auch Menschen mit deutscher Herkunft in Dortmund.
  • Durch den Zusammenschluss der MSOen tritt der Verbund VMDO e.V. als eine wirklich multikulturelle, in mehreren Bereichen kompetente und mitgliederstarke Organisation auf, die für eine gemeinsame Sache wirbt und sich auch in der kommunalen Integrationspolitik ein Gehör verschaffen kann.

Ziele des Verbundes

  • die Arbeit von angeschlossenen Migrantenorganisationen fördern und professionalisieren
  • die MigrantInnen über vorhandene sozial-kulturelle und arbeitsmarktliche Angebote  informieren und auch
    solche Projekte sowie Maßnahmen entwickeln und durchführen
  • das interkulturelle Zusammenleben in Dortmund aktiv mitzugestalten
  • Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und der Völkerverständigung zu fördern
  • Handlungsansätze und Maßnahmen zu entwickeln und zu fördern, die zur Verbesserung der schulischen Situation von Jugendlichen mit Migrationshintergrund führen
  • die Zusammenarbeit mit Schulen, Jugendeinrichtungen, gewerkschaftlichen Einrichtungen, Wohlfahrtsverbänden, Kammern, und den zuständigen kommunalen Institutionen sowie mit anderen Migrantenselbstorganisationen voranzutreiben
  • der Ansprechpartner zwischen der Mehrheitsgesellschaft, den kommunalen Akteure/innen und den MigrantInnen zu sein und
  • die individuelle und kollektive Handlungsfähigkeit (empowerment) der MitgliederInnen zu stärken